In der letzten Zeit ist ja mal wieder die Bachelor-Master Umstellung (Bologna Prozess) negativ in der Presse. Ursache ist hier wohl vor allem die studentischen Aktivitäten im Rahmen des
Bildungsstreiks.
Ganz untergegangen ist aber leider ein erfreuliches Ereignis: der Bachelor-Studiengang an unserem Fachbereich der Hochschule Darmstadt feierte sein zehnjähriges Bestehen - gemeinsam mit dem Kooperativen Studiengang Informatik (KoSI).
Interessant ist dabei, dass damals, 1999, es noch keine
Akkreditierung gab. Die
ASIIN beispielsweise wurde zwar 1999 gegründet, aber erst im Jahre 2000 vom
Akkreditierungsrat akzeptiert. Das macht es wohl sehr deutlich, dass unser Fachbereich sehr früh am Start war.
Was ist jetzt als Studierender nicht begreife: warum wird nicht mal positiv Werbung gemacht? Denn eins ist sicher: nach zehn Jahren und vier Versionen sind die Kinderkrankheiten ausgemerzt und es wird nur noch optimiert.
Eine Zeitungsüberschrift:
Einer der ersten Bachelor-Studiengänge in Informatik feiert sein zehnjähriges Jubiläum
wäre doch mal toll. Muss man denn immer alles schlecht reden? Ich mag zwar jetzt nicht den Politiker spielen, aber warum macht weder die
Hochschule Darmstadt noch das Land Hessen (bzw. das
HMWK) damit Werbung? "Hier Leute, wir haben auch Beispiele wie eine erfolgreiche Bachelor-Umsetzung sein kann"...
Es könnte so schön sein, aber die Realität sieht anders aus. Gerade mal ein Zeitungsartikel online mit der
Einladung zum Tag der Offenen Tür sowie einen Papierartikel habe ich bislang gefunden.
Selbst auf den Seiten der Hochschule wo für einige Tage ein kleines Banner zu sehen war, ist nichts mehr zu finden.
Damit redet man im Endeffekt nicht nur den Bachelor schlecht sondern auch alle Absolventen mit einem solchen Grad.