Nachdem die Lieferung aufgrund von
Sicherheitsgründen länger gedauert hat, ist mittlerweile die neue Hardware angekommen.
Aufgabe war es eine kleine lautlose Kiste zusammenzustellen, die sowohl als MediaPC am TV hängt als auch für Backups zuständig ist.
Nach langer Suche fiel die Auswahl schließlich auf das
Asus ATIONT-I. Ein neues Mainboard mit Atom 525 und Nvidia ION.
Als Gehäuse wählte ich das
Antec ISK 300-65. Klein, Platz für zwei 2,5'' Festplatten und ganz wichtig: externes Netzteil. Die 65 Watt sollten ausreichen und ist natürlich sparsamer als ein 300 Watt Netzteil
Als Festplatten verwende ich einfach zwei alte Sata-Platten - mit jeweils 250 GB. Das reicht im Mirror-Raid erstmal für ein System und einige Backupgenerationen.
Nur der Arbeitsspeicher war mein größtes Sorgenkind. Obwohl ich explizit den Kingston-Speicher gekauft habe, der bei Asus exakt auf der Qualified Vendor List aufgeführt wird, wollte das Board nicht starten. Obwohl das Board hochmodern ist, gibt es keinen onboard Lautsprecher wie ich es sonst mittlerweile gewöhnt bin. Da das Gehäuse auch über keinen Speaker verfügt, habe ich zu Analyse-Zwecken erstmal einen Lautsprecher aus einem anderen Gehäuse entführt.
Aber selbst mit dem Lautsprecher konnte ich dem Mainboard kein Lebenszeichen entlocken - nur ohne Speicherriegel kamen die erwarteten Post-Codes.
Ein zweiter Speicherriegel brachte auch keine Besserung. Erst ein kleinerer Riegel mit nur einem Gigabyte verholf dann endlich zum Boot. Da werde ich noch Asus eine wütende Mail schreiben...
Jetzt läuft jedenfalls erstmal die Installation
Update: Asus hat auf meine Mail reagiert und mir ein neues Bios gemailt:
[..] das Problem ist, das Kingston die verbauten Chips bzw. die hinterlegten Ansteuerung verändert hat.
Inzwischen gibt es eine neue Bios Version 0316 mit der die Probleme beseitigt sein sollten. ( siehe Anhang )
Schnell per USB-Stick das Bios aktualisiert und siehe da: der Speicher wird nun erkannt

Mittlerweile ist das Bios auch auf der Asus-Webseite zu finden. Problem gelöst, aber trotzdem war das ganze ärgerlich