Monday, May 31. 2010Politik...
Erst Koch dann Köhler..
Bei uns in Deutschland verlässt der Captain zuerst das sinkende Schiff... Saturday, May 29. 2010NAS gesucht
Nachdem ich Anfang dieser Woche mein altes NAS (ein Promise NS4300N mit 4x500GB HDDs) verkauft habe, bin ich nun auf der Suche nach einem neuen NAS.
Die Anforderungen sind eigentlich leicht - und basieren auf den Erfahrungen mit meinem alten NAS: - Mindestens RAID1 - sehr leise - WakeOnLan - schneller UPNP-Server für PS3. Am besten mit Konvertierung nicht direkt abspielbarer Formate - Ausnutzung der Gigabit-Schnittstelle - die CPU sollte nicht die HDDs bremsen Aber ich finde irgendwie nichts brauchbares. Somit spiele ich derzeit mit dem Gedanken mit ein Selbstbausystem hinzustellen. Das kann sehr schnell fast alle oben geforderten Funktionen - nur das leise Bekommen ist nicht so trivial. Rumstehen an Einzelteilen hätte ich noch eine AMD 4200+ CPU inkl. MainBoard und RAM sowie ein LianLi Cube und zwei 2,5 Zoll HDDs mit jeweils 250 GB. Stromversorgung könnte ich über ein lüfterloses ATX-Netzteil erledigen, aber wie kriege ich die CPU leise gekühlt? Gegen eine Wasserkühlung habe ich immer noch so meine Abneigungen und Bedenken.. Tief in der Nacht: lukubrieren
Vor kurzem bin ich in einem Zeitplan über das Wort "Lukubration" gestolpert. Da ich nie Latein hatte, musste ich erstmal Wikipedia bemühen. Im Rückblick finde ich das eigentlich schade, dass ich das Wort nicht vorher kannte - weil es doch gerade auf die Arbeitsweise der Informatikstudierenden passt (jedenfalls bei mir).
Hier der Auszug aus Wikipedia: Lukubration (lat. lucubrare: bei [künstlichem] Licht arbeiten, "lukubrieren") ist ein veraltetes Fremdwort und bezeichnet das wissenschaftliche Arbeiten bei Nacht. Obwohl (wissenschaftliches) Arbeiten bei Nacht auch heute verbreitet ist (vgl. Nachtmensch), finden die Begriffe Lukubration/ lukubrieren so gut wie keine Verwendung. Schlossgrabenfest: J.B.O.
Ich komme gerade vom Schlossgrabenfest
Eigentlich bin ich nicht so der Typ, der auf solche Feste geht - zuviele Leute, insbesondere besoffene.. Allerdings gab es einen Grund: J.B.O. trat live auf Und es hat sich echt gelohnt Friday, May 28. 2010Darmstadt bei Nacht Teil 2 - ein einzelnes Bild
Nachdem ich Ende 2009 schon mal Darmstadt bei Nacht fotografiert habe, ging es Ende März auf die Burg Frankenstein... Dieses Foto möchte ich euch nicht vorenthalten:
Man sieht wunderbar das Hochhaus der Hochschule - derzeit dauerhaft durch die Baumaßnahmen beleuchtet sowie andere markante Gebäude wie den Hauptbahnhof. Weiter oben erkennt man den Verlauf der A5 sowie am oberen Rand den Flughafen Frankfurt. Unterhalb der schemenhaft erkennbaren Heidelberger Landstraße sieht man schon Teile vom Eberstädter Wohngebiet. Thursday, May 27. 2010EXIST-priME-Cup - Zweiter Tag
Gestern ging der zweite Tag vom Planspiel in Dieburg zuende.
Nachdem wir schon drei Perioden am Vortag gespielt hatten (und dabei erfolgreich waren), stellte sich am Anfang des gestrigen Tages die Frage ob wir unseren Vorsprung halten können. Neben dem eigentlichen Planspiel stand dann auch noch eine Präsentation an. Vor einem Vertreter der lokalen Sparkasse und einem Unternehmensberater mussten wir unsere (virtuelle) Firma vorstellen und uns den kritischen Fragen stellen. Dieses simulierte Bankengespräch sollte mit 25% in die Endbewertung eingehen. Unsere Gruppe hatte sich dafür entschlossen das Unternehmen in die GreenDisplay AG umzubenennen und sich damit von den anderen Gruppen hervorzuheben Da wir von Anfang an auf ökologische Produktion und neuste Technologie gesetzt hatten, war es kein Problem hier bei der Präsentation zu überzeugen. Das - ganz nebenbei - wir am billigsten produzieren konnten und genug Kapazitäten hatten, war dann nur noch das i-Tüpfelchen. Die Gruppe, die vor uns an der Reihe war, warnte uns beim Rausgehen aus dem Präsentationsraum, dass die uns auseinandernehmen würden... Allerdings konnte der Kommilitone von der TU und ich beim Vortrag überzeugen, so dass am Ende nur noch ein paar Alibi-Fragen gestellt wurden. Kur danach mussten die beiden Vertreter zugeben, dass sie keine Fragen mehr hätten und von der Präsentation voll und ganz überzeugt wurden Somit stand nur noch die letzte Planspielrunde aus. Die Prognosen gaben an, dass der Markt schrumpf und wir mussten darauf reagieren. Als dann die Ergebnisse an die Wand projeziert wurden, sah man schon, dass ein Unternehmen quasi pleite war. Als unsere Zahlen aufgedeckt wurden, war der Jubel allerdings groß. Trotz geschrumpften Markt konnten wir unseren Marktanteil vergrößern und haben sogar unsere gesamten Lagerbestände verkauft. Der Aktienstand, welcher die restlichen 75% der Endbewertung ausmacht, war dementsprechend gut, so dass wir mit weitem Abstand den ersten Platz erreichten. Als gemischtes Team der Hochschule Darmstadt und der TU Darmstadt ziehen wir nun also in den Professional-Cup ein. Wednesday, May 26. 2010Wahl zum Ältestenrat
Nachdem ich im Januar gefragt wurde, ob ich nicht in den Ältestenrat der Studierendenschaft der Hochschule Darmstadt wollte, war heute endlich der Tagesordnungspunkt im Studierendenparlament (StuPa) dran. Nachdem seit langer, langer Zeit der Ältestenrat nur aus einer Person bestand, stand ich als Kandidant vor dem StuPa. Nach Satzung der Studierendenschaft besteht der Ältestenrat aus drei Personen und muss unverzüglich nachgewählt werden falls die Anzahl Mitglieder sinkt.
Nur leider gab es wieder mal keinen Konsens - im ersten Wahlgang kam es zu keiner Mehrheit. Auf Vorschlag eines Parlamentariers wurde dann ein zweiter Wahlgang vorgeschlagen. Über diesen zweiten Wahlgang wurde dann erneut abgestimmt: 3 Nein, 7 Enthaltungen und 10 Ja Stimmen - also abgelehnt.. Somit gibt es immer noch keinen Ältestenrat. Eigentlich undenkbar das wir seit Monaten und fast schon Jahren ohne Ältestenrat auskommen müssen - immerhin sind die Aufgaben recht wichtig. Der Ältestenrat hat immerhin die Aufsicht und Kontrolle über alle studentische Gremien und Organe: § 23 Aufgaben 1. Der Ältestenrat wirkt darauf hin, dass die Studierendenschaft EXIST-priME-Cup - Fazit erster Tag
Nach acht Stunden Planspiel stand das Ergebnis fest: unser Unternehmen - die DisPlay AG - war erfolgreich
Gespielt wurden drei von insgesamt fünf Perioden (eine Periode entspricht einem Quartal). Da unser Team vom Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt leider unterbesetzt war, wurden wir mit einem ebenfalls unterbesetztem Team der TU Darmstadt (FB1 - also Wirtschaft) zusammengelegt. Mit den nun sechs Personen als Vorstand waren wir in der Lage die anderen fünf Teams für den ersten Tag in den Schatten zu stellen. Was muss man da also genau entscheiden? Folgende "Werte" muss man auf ein Entscheidungspapier festlegen: Preis für jeden Markt (nur ein Produkt, allerdings zwei Märkte) Werbung in Millionen Euro (MEUR) für jeden Markt Anzahl Personal im Vertrieb für jeden Markt Teilnahme an Ausschreibungen oder Lieferungen an Großabnehmer Ausgaben für Corporate Identity in MEUR Anfordern eines Marksforschungsberichts Anzahl Personal in Forschung, Ausgaben in MEUR für Ökologie Relaunch des Produkts oder Neueinführung eines neuen Produkts (das alte wird dann verschrottet) Einkauf von Einsatzstoffen Fertigungsmenge Kauf, Verkauf von Fertigungsstrassen Instandhaltung von Fertigungsstrassen Ausgaben für Prozess-Optimierung und Training des Fertigungspersonals Neueinstellungen/Entlassungen Fertigungspersonal Personalnebenkosten in Prozent (quasi Bonuszahlungen über dem staatlichen Minimum) Kreditaufnahme Dividendenquote Diese ganzen Stellschrauben im Betrieb verändern dann viele Faktoren - und hier wird es schwer und leicht unübersichtlich. Ohne Tabellenkalkulation ist man da leicht aufgeschmissen. Zusätzlich ändern sich die Rahmenbedingungen in jedem Quartal. Mal sind Maschinen billiger einzukaufen und mal darf man nur eine beschränkte Anzahl Personal neu anstellen... Jetzt heißt es nur noch den zweiten Tag zu überstehen und weiterhin so wirtschaften. Dann geht es weiter in die nächste Runde Aber schon jetzt hat sich die Teilnahme gelohnt. Man bekommt einen vereinfachten Einblick in die Funktionsweise eines Unternehmens - viel besser als mir es jemand in einer Vorlesung erklären könnte. EXIST-priME-Cup
ich sitze gerade in Dieburg an der Hochschule und warte darauf, dass der EXIST priME-Cup beginnt. Das ganze ist ein Planspiel initiert vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Ziel ist es ein Unternehmen für mehrere Quartale zu führen und alle Entscheidungen zu treffen. Allein das Vorbereitungsdokument umfasst 41 Seiten und gibt einen Überblick über die zu übernehmende Firma. Zwar bezweifel ich, dass wir gegen die Studis aus den Wirtschaftsfachbereichen eine große Chance haben, aber ich bin mir sicher, dass es trotzdem Spaß machen wird. Leider sind wir heute nur zu dritt - unsere vierte Mitspielerin hatte ein Praktikumstermin und der Dozent hat nicht auf Mails bezgl. Praktikumsterminverschiebung geantwortet Aufgrund der Nachfragen: hier der Link zum Planspiel: www.primecup.de Tuesday, May 25. 2010HIS QIS
Seit diesem Semester werden die Studierenden des Fachbereichs Informatik beim Belegen von Sprachveranstaltungen darauf aufmerksam gemacht wie angenehm doch manche Software sein kann.
Zur Erklärung: bei uns am Fachbereich gibt es das Online Belegsystem (kurz: OBS). Eine Eigenentwicklung welche aktiv weiterentwickelt wird. Über das OBS kann ich als Studierender mein gesamtes Studium planen. Neben den üblichen Funktionen wie Platzvergabe, Prüfungsan- und abmeldung sowie persönlicher Stundenplan gibt es nützliche Features wie eine an meinen Studiengang inkl. Vertiefungsrichtung angepasste Übersicht meiner Leistungen. Damit wäre die Welt eigentlich schön wenn sich nicht die Hochschule entschlossen hätte, lieber auf das kommerzielle Modul QIS der Firma HIS zu setzen. Jahre nachdem das OBS in den Produktivbetrieb ging, gibt es dort nun auch ansatzweise vergleichbare Funktionen. Wer nun beispielsweise eine Sprachenveranstaltung hören will, muss nun die Belegung über das QIS vornehmen. Klingt auf dem Papier besser als die Anmeldung per Erscheinen in der ersten Stunde, aber hat doch so einige Tücken. Zuerst einmal hat wohl irgendwer bei der Ergonomie geschlafen. Mal sind Links unterstrichen, mal wechseln sie die Farbe wenn man mit der Maus drüber geht... Ich habe recht lange gebraucht bis ich gefunden habe wo ich Veranstaltungen belegen kann. Dort dann im Auswahlmenü sind sinnigerweise alle Fachbereiche aufgeführt. Nachdem ich mich bis zu den Englisch-Kursen durchgeklickt hatte, erschlug mich förmlich eine Liste von Englischkursen: knapp drei Dutzend Veranstaltungen in einem Semester standen zur Auswahl. Allerdings ist nur ein kleiner Teil für mein Studiengang geeignet - was interessiert mich beispielsweise "Technisches Englisch für FB Maschinenbau"!? Auch kennt das System eigentlich meine Einstufung durch den Englischtest - dennoch bekomme ich Kurse angeboten, in die ich garnicht rein darf.. Als nächstes musste ich feststellen, dass trotz frisch angefangendem Semester die Belegung nicht mehr möglich war. Kurz danach wurde das dann korrigiert und man konnte sich wieder für einzelne Veranstaltungen anmelden. Die Teilnahmequote war eher schlecht (6 "Bewerber" auf 25 Plätze) und so wollte ich in die erste Veranstaltung gehen. Wenn ich da nicht noch den passenden Raum aus den Webseiten des Fachbereichs raussuchen musste - bis zu diesem Zeitpunkt war der Raumplan nicht eingepflegt... Gleichzeitig erhielt ich als Antwort auf meine Fragen ob das mit dem Bewerbungsverfahren so alles korrekt ist, folgende Antwort: Guten Morgen, Bemerkung: hier ist nicht das OBS des Fachbereichs gemeint, sondern die Belegungsfunktion im HIS QIS.. Aha, Kinderkrankheiten. Das würde auch erklären warum man eine Belegungsfrist hinter den Start der ersten Veranstaltung legt. Übrigens ist bis heute kein "Bewerber" (habe ich schon erwähnt wie blöd ich diese Bezeichnung für einen Studierenden finde?) für meinen Englischkurs zugelassen worden... Sprung zum heutigen Tag: nachdem gestern Feiertag war, ist heute (Dienstag) der so genannte Anreisetag - da finden keine Veranstaltungen statt. Somit habe ich erstmal einen Schock bekommen hab: die Termine im QIS scheinen nicht zu stimmen... Ich habe mir den Kalender-Export gespeichert und im QIS steht tatsächlich für den heutigen Dienstag ein Termin drin... Glücklicherweise hat die Dozentin die Termine nochmal im Word-Format ins Moodle gestellt, so dass ich mir sicher sein kann, dass ich morgen früh nicht aufstehen muss. Ein kleiner Blick zeigte dann, dass auch der Feiertag als normaler Veranstaltungstag geführt wird. Damit ist für mich das Verwalten der Veranstaltung aus studentischer Sicht nutzlos. Das Belegungsverfahren war nicht erfolgreich und die Termine nicht korrekt. Was soll ein Stundenplanungs-System denn noch alles falsch machen?? Ach ja, Prüfungsverwaltung! Ich wurde ohne mein Zutun zu einer Prüfung angemeldet. Das QIS gibt mir aber nicht die Möglichkeit mich von dieser Prüfung wieder abzumelden: Für Ihren Studiengang ist eine Prüfungsan- bzw. Prüfungsabmeldung noch nicht möglich. Nicht wirklich konform zu meiner Studien- und Prüfungsordnung... Wenn ich also die Note nicht haben wollte, könnte ich sie einfach anfechten mit dem Hinweis, dass ich mich ja nie angemeldet habe.. Interessant ist auch die Funktion meine erbrachten Leistungen abzurufen - dort ist auch noch mein Bachelor vermerkt. Mal abgesehen, dass ich es datenschutzrechtlich sehr bedenklich finde, dass jeder einzelne Leistungsnachweis noch im zentralen System gespeichert ist (und somit von jeder Menge Personen zugegriffen werden kann), stimmen meine Daten nicht. Ein Fachsemester zuviel ist mir dort vermerkt... Auf der ersten Übersicht kommt dann immer wieder ein Schock - eine nicht bestandene Leistung im Master. Erst im PDF-Ausdruck kann man am Vermerk LO sehen, dass die Note dafür gelöscht wurde. Ich hatte mich damals rechtzeitig von der Prüfung abmeldet, aber trotzdem aufgrund eines Fehlers eine 5 eingetragen bekommen... Da merkt man erstmal wie schön das OBS ist - mit eingepflegten Feiertagen sowie An-/Abreisetage... Mal abgesehen von den ganzen anderen funktionierenden Features. Bleibt bloss zu hoffen, dass sich die Hochschulleitung nicht einmischt und den Fachbereichen die zentrale Lösung aufdrückt. Vielleicht mag das HIS QIS für einige Fachbereiche ein Fortschritt sein (Stichwort: Papierscheine) aber für unseren Fachbereich wäre es in meinen Augen als Studierender ein riesiger Rückschritt.
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Urlaub
Urlaub - wer mich kennt weiß, dass ich so was selten mache.
Zur Zeit bin ich aber in einer Art Zwangsurlaub.. Hätte ich meinen Resturlaub aus 2009 nicht genommen, wären 11 Urlaubstage verloren gegangen. So sehr liebe ich das Arbeiten dann nicht, dass ich freiwillig auf Urlaub verzichte Somit habe ich nun seit dem 30. April Urlaub. Bis zum 28. Mai bin ich also mal nicht am Arbeitsplatz zu finden Eine sehr gute Maßnahme war das Entfernen sämtlicher beruflicher Zugänge vom Notebook - also effektiv den private SSH Key für die Server. Da die Passwörter sowieso automatisch generiert wurden, kenne ich die nicht auswändig und war somit voll und ganz ausgesperrt. Für den Rest musste ich nur meinen Benutzer aus den Berechtigungsgruppen entfernen und schon war jede Versuchung doch sich mal einzuloggen im Keim erstickt. Dennoch fällt es mir schwer auch mal einen Systemausfall zu bemerken (ich habe vergessen die Monitoring-Mails abzuschalten) und nichts dagegen machen zu können. Die erste Aktion war übrigens ein Besuch beim lokalen Hardware-Dealer: eine neue CPU, Mainboard, RAM und Grafikkarte musste her. Noch ein paar Tage und der Urlaub ist rum - nur was mache ich mit dem Jahresurlaub von 2010? Starcraft 2 Beta
Auch wenn es Gerüchte gibt, dass ich mir nur Urlaub genommen hab, weil ich einen Starcraft 2 Betakey bekommen habe, muss ich dies dementieren. Dennoch kam es mir sehr gelegen, als ein Freund mir den Betakey geschickt hat. Somit konnte ich die letzte Hälfte des Urlaubs mich ein wenig in die Beta einspielen
Grundsätzlich merkt man, dass Blizzard auf bewährte Konzepte setzt. Viel hat sich nicht verändert - wer Starcraft gespielt hat, ist sofort wieder im Spiel. Ein schneller Blick auf die geänderten und neuen Einheiten und los geht's. Dann merkte ich erstmal, dass ich lange kein Starcraft mehr gespielt hatte - und schon garnicht im Battle.net. Ein besonderes Problem da die aktuelle Beta-Version nur Multiplayer erlaubt. Ein paar Spiele und Tipps später war ich dann in der Lage mich wieder ernsthaft zu wehren und der eine und andere Sieg kam zustande Optisch hat sich vor allem bei der Auflösung was getan - man kann nun endlich auch große - aber heutzutage normale - Auflösungen nutzen. Aus Fairness-Gründen bedeutet das aber nicht, dass man mehr Übersicht hat - auch ein Rauszoomen geht nicht. Als sehr nervig erwies sich aber der Patch 13. Seitdem fliegen viele Zocker oft aus den Spielen raus ("You have been dropped" - einzige Option: "Surrender"). Den Montag über waren dann noch die Server nicht verfügbar. Na ja - es ist halt eine Beta.. Die ganze Geschichte wäre ja nicht so schlimm - man könnte ja einfach ein lokales LAN-Spiel starten und seinen Spaß haben. Aber hier hat der geneigte Zocker nicht an Blizzard gedacht: Multiplayer ist nur im Internet möglich. Was soll das!? Meine Vermutung ist ja, dass Blizzard vom regelmäßigen Geldfluss durch die WoW-Abos verblendet ist. Die Szene munkelt schon ob es ein kostenfreies Battle.net geben wird oder man auch monatlich zahlen muss. Sollte es wirklich so weit kommen, wäre das ein klares Killer-Kriterium für mich. OpenLDAP und die Verfügbarkeit
Bei meinem Arbeitgeber haben wir ein redundantes OpenLDAP-System aufgebaut.
Klar - wenn der LDAP-Dienst nicht verfügbar ist, wäre quasi das gesamte Netzwerk lahmgelegt. Angefangen von auf der Hand liegenden Diensten wie Mailserver, Webserver, Anmelden an vielen Rechnern usw. hängen noch weitere Dienste am LDAP - zum Beispiel DHCP. Dank der Replikation und DNS Round-Robin Einträge eigentlich kein Problem. Nur beim letzten Ausfall zeigte sich mal wieder Murphy. Alle LDAP-Server waren online und reagierten noch auf TCP-Verbindungen - nur reagierten nicht auf das LDAP-Protokoll... Die Ursache war recht trivial - der zentrale Syslog-Server war ausgefallen. Nachdem auf allen Servern der lokale Zwischenspeicher vollgelaufen ist, hingen alle Prozesse beim Schreiben von Lognachrichten... Das wäre natürlich nicht passiert wenn man die Syslog-Nachrichten einfach per UDP ohne Zuverlässigkeit an den zentralen Syslog-Server schicken würde - aber wer will schon Syslog-Nachrichten verlieren? Dennoch bin ich irritiert, dass wir mit syslog-ng soviele Probleme haben. Immer mal wieder hängt der syslog-ng Prozess auf einzelnen Servern. Wenn es dann mal den zentralen Server erwischt, wird es unangenehm... Wieder da
Lange Zeit war dieser Blog und ein paar andere Webseiten von mir offline..
Schuld war ursächlich ein defekter Server. Der Ersatz war schnell online, aber aus Zeitgründen nur mit Mail-Funktion. Nachdem ich jetzt ein wenig Freizeit hatte, ist wenigstens der Blog wieder online. Dann hab ich endlich wieder die Möglichkeit meinen Schreibtrieb auszuleben
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