In der letzten Woche war ich quasi nur mit Angebote einholen. Ein paar für die Arbeit und eins für die Fachschaft
Es ist schon ein komisches Gefühl innerhalb von einer Woche mehr zu bestellen als man Jahresgehalt hat.
Die Regel mit den drei Angeboten produziert zwar viel Arbeit, aber wenn man mal die erste Version und die letzte der Angebote betrachtet, merkt man wofür man gearbeitet hat. Als wir dann auch noch festgestellt haben, dass wir eigentlich noch einen großen Serverschrank brauchen, habe ich kurzerhand noch einen ausgehandelt. Angebote werden dann gut, wenn der Vertriebler auf der anderen Seite dies erstmal genehmigen lassen muss
Dennoch war ich erstaunt wie viel Rabatt wir als Hochschule erstmal pauschal bekommen. Bei einem Lieferanten war dies sogar der Sprung vom teuersten (online-Preis) zum billigsten Angebot (das ausgehandelte Endangebot). Gleichzeitig stelle ich fest, dass der frühere Vertriebler bei demselben Lieferanten absolut unfähig war.
Mittlerweile ist alles bestellt und die nächste Woche wird quasi ein vorgezogenes Weihnachten.
Die Studierenden bekommen einen größeren Leihnotebookpool (das ging über die Fachschaft, weil die die Gelder beantragt hat) und viel mehr Speicherplatz auf dem zentralen Server. Gleichzeitig wird die Serverinfrastruktur des Fachbereichs ein wenig aufgestockt. Ich bin auf jedenfall gespannt auf die Performance vom neuen Xeon
X5550 Prozessor. Durch die veränderte Architektur wurde der Bottleneck FSB beseitigt. Für QuickPath Interconnect (QPI) hat Intel gut bei AMD abgeguckt

Dennoch ist es ein wenig komisch CPU-Leistung in GigaTransfers/s zu messen - da war ich erstmal verstutzt und musste nachlesen was das überhaupt bedeutet. Gerade für Virtualisierung sollte das neue Design viel bringen.