Tuesday, September 18. 2007
Wie baut der Politiker von heute eine Bombe?
Man nehme ein Land, ein paar Sicherheitsfanatiker, schaffe das Grundgesetz ab und führe die Stasi wieder ein.
Das ganze läßt man ein paar Jahre stetig hoch köcheln und fertig ist ein Volk das zu explodieren droht...
Sunday, September 16. 2007
Ich bin jetzt erst mal anderthalb Wochen weg - ab nach Spanien zum Urlaub...
So wirklich Urlaub habe ich lange nicht mehr gemacht.
Saturday, September 15. 2007
Problem: ein paar Tische die um ein Regal eines bekannten Herstellers stehen, sollten über einem Kabelschacht mit Netz versorgt werden. Nur wohin mit dem Switch?
Die Lösung:
Friday, September 14. 2007
So, trotz dem gut geplanten Chaos gibt es endlich Noten für Telekommunikation ( die letzte fehlende Note).
Und wieder mal eine 1,0
Mein Klausurenschnitt des letzten Semesters ist somit 1,78...
Freitag abend läuft mal wieder nichts gutes - da ich glücklicherweise nicht hungrig bin, ziehe ich mir die Kochshow von Tim Mälzer rein...
Aussage von eben: "Häufig kommt das Argument zum Thema Fastfood, dass man ja noch einkaufen muss" und dann stellt er angeblich ein paar haltbare Produkte vor... Tja, nur wie oft musste ich schon eine Packung Eier aus dem Kühlschrank wegwerfen, weil sie längst abgelaufen sind...
Also dennoch ein Grund für Fast-Food
Ich glaube, ich bin da auf einen echten Bug im dotnet Framework gestoßen. Wenn man die ReadOnly Property von False auf True wechselt, ändert sich zwar auch die Property BackColor (klar, die Box soll ja grau werden um den Benutzer zu zeigen, dass er da nichts tippen kann) aber die visuelle Darstellung auf dem Display ändert sich nicht. Interessanterweise ist die Darstellung korrekt nachdem man einfach die Windows-Sitzung sperrt (Windows-Taste + L) und sich dann wieder anmeldet.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie Microsoft auf meinen Support-Call reagiert. Reproduziert werden konnte das Verhalten vom Support-Techniker schon..
Aber diese Fehler wurde auch schon mal vor ein paar Monaten gemeldet und reproduziert
Wie ich schon vor einiger Zeit verlinkt habe, hat Daneil damals in seinem Blog erklärt warum man teilweise "Kein Zugriff auf Verzeichnisse unter Windows Vista" hat.
Jetzt bin ich über ein Programm gestolpert, dass trotz dieser Einstellung nicht korrekt funktioniert - immerhin wird der Fehler abgefangen:
CODE: Admin@Jtb ~
$ updatedb
/usr/bin/find: Filesystem loop detected; `/cygdrive/c/Documents and Settings/Adm
in/AppData/Local/Application Data' is part of the same filesystem loop as `/cygd
rive/c/Documents and Settings/Admin/AppData/Local'.
/usr/bin/find: Filesystem loop detected; `/cygdrive/c/Documents and Settings/Adm
in/Local Settings/Application Data' is part of the same filesystem loop as `/cyg
drive/c/Documents and Settings/Admin/Local Settings'.
Fazit: cygwin ist noch nicht ganz Vista-kompatibel, aber dank des Ursprungs wo Symlinks gängiger sind/waren, waren die Programmierer so schlau diesen Fehler abzufangen.
Ich rede hier extra von gängiger anstatt "überhaupt möglich", da Symlinks schon vor Windows Vista mit NTFS möglich waren - nur kaum jemand wusste es und noch weniger benutzten es
Warum die Einstellung, die das genau eigentlich verhindern sollte mit find nicht funktioniert, weiß ich nicht - habe aber derzeit auch nicht die Lust das genauer zu untersuchen.
Seit Wochen warte ich darauf, dass es endlich ein funktionstüchtiges GnuPG für Windows Vista gibt.
Das Problem: die Kommunikation mit dem Keyserver funktioniert überhaupt nicht.
Mein jetziger Workaround: gnupg aus Cygwin nutzen 
Das Abrufen der Keys funktioniert damit zwar endlich wieder, aber damit ich die alte Funktionalität wieder hatte, musste ich einige Pfade umbiegen (meine GPG-Keys liegen unter Eigene Dateien).
So wird Verschlüsslung nie Endbenutzertauglich - vielleicht sollte ich wieder anfangen meine Mail eher mit S/MIME zu signieren und verschlüsseln...
Thursday, September 13. 2007
Ein Film aus der vorletzten Sneak: Death Sentence.
Dieser Film erinnert mich mal wieder, warum ich in die Sneak gehe: diesen Film hätte ich mir normalerweise im Kino nie angeschaut.
Ein kurzer Story-Abriss: Vater verliert Sohn durch einen Überfall an einer Tankstelle.
Ab diesem Zeitpunkt fiebert man regelrecht mit - man kann die Beweggründe für alle weiteren Taten des Vaters nachvollziehen aber der Verstand sagt einem, dass er das besser nicht machen sollte.
Death Sentence geht in Richtung Punisher, wird aber am Ende viel brutaler.
Endlich mal wieder ein Nachfolger von einem Film, der an den ersten Teil locker herankommt: 28 Wochen später.
Nachdem wir die Ursachen aus 28 Tage später gelernt haben, kommt nun die Weltpolizei USA und versucht England wieder aufzubauen und zu bevölkern
Alle "Zombies" sind mittlerweile verhungert und in London wird ein sicheres Viertel aufgebaut. Aber so kann das natürlich nicht bleiben 
Wie gesagt, ein würdiger Nachfolger! Insbesondere das Ende hebt sich von den vielen anderen Filmen hervor...
Für 28 Tage später Fans ein absolutes Muss
Was ich allerdings als Filmfehler ansehe: im ersten Teil wird behauptet, dass die Seuche in New York und Paris auch schon ausgebrochen sein soll, aber davon merkt man im zweiten Teil nichts..
Gestern kam in der Sneak Disturbia. Vom Trailer her ein recht interessanter Film und ich muss sagen, dass der Film schon seine positiven Elemente hat: zum Beispiel die Schockmomente.
Leider ist die Story dermaßen vorhersehbar, dass der Film schnell langweilig wird - das kommt meiner Meinung nach daher, dass der Zuschauer direkt auf alles hingewiesen ist.
Da ist die am Anfang in den Rasen gesteckte Gartenschere noch das am schwersten zu entdeckene Storyelement - natürlich taucht die später wieder auf.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass man sich nicht mit den Figuren identifizieren kann und somit auch nicht in die Story eintauchen kann. Die Hauptfiguren verhalten sich einfach zu dumm. Wer steht schon am Fenster mit voller Zimmerbeleuchtung hinter sich und beobachtet die Nachbarn mit einem Fernglas!? Da ist doch klar, dass man schnell bemerkt wird.
Saturday, September 8. 2007
Gestern ging es mal wieder ins Kino. Nach dem recht guten Teil 1 "Die Bourne Identität" kam der leider nicht so gute zweite Teil "Die Bourne Verschwörung" und nun der dritte Teil: "Das Bourne Ultimatum".
Die Story ist wie erwartet sehr actionlastig, aber leider kann man den Ablauf sehr oft im Vorfeld erraten. Daran schuld ist auch der Trailer - wenn lernen die endlich, wichtige Inhalte nicht im Trailer vorweg zu nehmen
Der gewöhnungsbedürftige Schnitt aus den vorherigen Teilen wurde in meinen Augen noch verschlimmert. In den Kampfszenen sind die Schnitte teilweise so kurz hintereinander, dass man nicht mehr mitbekommt wer gerade wen schlägt.
In den Dialogen ist die Kamera ist die Kamera teilweise extrem wacklig - echt nervig.
Vor dem Film kam dann noch Werbung für das "offizielle Fluchtauto" - mit dem Auto fährt Bourne allerdings nur "einfach" durch die Stadt. Wirklich fliehen und schrotten tut er mit anderen Marken.
Fazit: wie so oft bei Drei-Teilern: besser als der zweite Teil aber bei weitem nicht so gut wie der erste. Das abschließende Ende ist aber eher enttäuschend.
Thursday, September 6. 2007
Ein netter Bugreport bei Gnome zeigt, dass man sich nicht nur bei Microsoft bei "Wollen Sie diesen Fehler an den Hersteller senden" um den Datenschutz sorgen sollte
Wednesday, September 5. 2007
Endlich ist es soweit: Apache 2.2 ist unter Gentoo stable
Da weiß ich schon was ich das Wochenende vor habe..
Tuesday, September 4. 2007
Die Telekom bietet online einen Bewerbungstest an - ideal falls man abends mal ein wenig Blödsinn durchklicken will.

Bei der einen Frage musste ich aber stutzen:
Erstellt man mit dem Adobe Reader eine Datei, so trägt der Name folgende typische Ergänzung
Tja, da kennt wohl jemand den Unterschied zwischen dem Adobe Reader und Adobe Acrobat nicht
Sunday, September 2. 2007
Ich kann die Diskussion nicht mehr hören.
Mittlerweile sollte doch jeder gescheiter Terrorist mitbekommen haben, dass er das ganze einfach umgehen kann, indem er zwei völlig von einander getrennte Rechner betreibt. Auf dem einen steht kein Internet zu Verfügung - dafür aber starke Verschlüsslungssoftware. Alles was er versenden will, landet dann auf diesem Rechner verschlüsselt auf einen USB-Stick und der vermeidlich installierte Bundestrojaner auf dem anderen Rechner bekommt überhaupt nichts vom Inhalt mit.
Wohl auch deswegen sollen jetzt nach den Wünschen der (bayrischen) CDU auch andere Straftaten mit dem Bundestrojaner überwacht werden. Ich zitiere mal:
Die Maßnahme soll ihrer Ansicht nach bei schwersten Delikten wie Mord, Terrorakten oder Kinderpornografie zum Einsatz kommen.
Ok, dann wühlen wir mal im Strafgesetzbuch:
§ 184b Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften
(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die den sexuellen Missbrauch von Kindern (§§ 176 bis 176b) zum Gegenstand haben (kinderpornographische Schriften),
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
3. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen,
wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Merke: Kinderpornografie - Gefängnis: drei Monate bis zu fünf Jahre..
Ok, wie sieht es jetzt mit den bösen "Raubkopierern" aus:
§ 106 Unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke
(1) Wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk oder eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Also noch ein wenig darunter. Aber von so sinnigen Aktionen wie Hart aber gerecht weiß doch jeder, dass es bis zu fünf Jahren geben kann?
Das stimmt auch - nur dann muss man es gewerbstätig machen:
§ 108a Gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung
(1) Handelt der Täter in den Fällen der §§ 106 bis 108 gewerbsmäßig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
Fazit: wenn man die Strafe für die Schwere einer Tat ansetzt, dann könnte der Bundestrojaner auch gegen (gewerbstätige) Urheberrechtsverletzer eingesetzt werden.
Aber es kommt noch viel besser:
Ausnahmsweise sollte dabei bei Gefahr in Verzug auch zunächst auf eine richterliche Genehmigung zu verzichten sein.
Das verstehe ich einfach nicht. Wenn Gefahr im Verzug ist, dann habe ich einen Hinweis. Also kann ich auch einfach die Wohnung durchsuchen lassen. Der Bundestrojaner muss ja auch irgendwie installiert werden. Dafür braucht man je nach Implementierung die E-Mail-Adresse oder für einen Angriff auf eine Schwachstelle in der Software übers Internet womöglich auch die IP-Adresse. Und beides muss man auch erstmal irgendwo herbekommen...
Gefahr im Verzug bedeutet für die Polizei/Staatsanwaltschaft außerdem gerade, dass sie nur die "erweiterten" Berechtigungen bekommen damit sie die Gefahr beseitigen können. Damit eine Überwachung zu rechtfertigen ist doch schon sehr komisch.
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