Sunday, December 10. 2006World of Warcraft Latenz - ist Telia schuld?Trackbacks
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Das ist so nicht ganz richtig. Für gewöhnlich (und auch Telia) werden Netze ausreichend groß gebaut und geplant. Die Meisten provider upgraden die Leitungen bereits bei 60% Last oder planen das Upgrade ausreichend früh um spätestens bei 80% dann aufzurüsten.
Der Engpass ergibt sich für gewöhnlich an den Peeringschnittstellen. Da Peerings weder für Telia noch für z.b. die Telekom direkt Geld einspielen. Große provider vergessen hier schnell den Kunden und sagen das z.b. das Peering in DE zwar voll ist, jedoch in NL eines wäre wo Traffic rüber kann. Das das für den Kunden untragbar ist versteht sich für den Provider leider meist nicht. Schuld sind daher die BWL / Master .. etc. an der Firmenspitze die von Netzwerken keinen blassen Schimmer haben. Zum Thema das der Router schlechter reagiert: Hardwarerouter haben die niedrigste Priorität von allem beim beantworten von ICMP Paketen die nicht essenziell notwendig sind (z.b. PING). Juniper Router z.B. hatten bis vor wenigen Jahren und auch als dein Post entstand gerade mal 333 Mhz RE (Routing Engines) (die für den ICMP Reply verantwortlich sind) und damit kaum Lust schnell zu replyn. Derartige Routeranalysen sind also grundsätzlich falsch, da die PFE (Packet Forwarding Engine) unabhängig der RE arbeitet. Grüße Martin |
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