Ja, alle Jahre wieder werden die Computerspiele als Sündenbock rausgeholt.
Dieses Mal ist wieder ein
Politiker auf die Idee gekommen, Computerspiele mit Gewalt zu verbieten.
Wenn dann eine "externe" Stelle zur Untersuchung angerufen wird, klingt das immer gut. Aber diese sollte dann auch bitte unabhängig sein. Die Leiterin äußerte sich im Vorfeld leider zum Thema Computerspiele:
"Je brutaler die Spiele sind und je häufiger man sie spielt, desto schlechter sind die Noten"
Klar, deswegen habe ich mein Abi auch mit 2,0 abgeschlossen? Und zur Schulzeit habe ich wirklich, wirklich viel gespielt
"Je mehr man Ego-Shooter spielt, desto höher ist die eigene Gewaltbereitschaft."
mmh, meine Schulakte aus der Grundschule und den unteren Klassenstufen (5, 6 Klasse) ist wohl dicker als der Bereich darüber. Komischerweise habe ich in der Zeit gerade kaum gewaltverherrlichen Computerspiele gespielt. Außer man zählt Civilisation, Monkey Island, Sam&Max, Day of the Tentacle sowie Commander Keen dazu.
Wolfenstein hat mich damals nicht vom Hocker gerissen, nur Doom hielt mich ein wenig länger..
Später kam dann Quake (und die Voodoo-Karte *sabber*) - aber das war ja schon ein ganzes Stück später..
Das die Nachbarländer dieses Problem nicht haben, wir einfach unter den Tisch fallen gelassen..
Meiner Meinung nach funktioniert die
USK ganz gut in Deutschland. Nur die Kinder kommen trotzdem an die Spiele (so wie ich früher). Aber das ist wohl kaum Schuld der USK, sondern der Eltern bzw deren Erziehung.
Aber lieber ein paar Gesetze machen und den Bürger einschränken als den Eltern mal ihre Verantwortung aufzuzeigen und sie zu unterstützen.
Irgendwie erinnert mich das an die mittelalterliche Hexenjagd (die mitunter auch nicht jugendfrei war

).