Tuesday, July 25. 2006
Anders kann man das garnicht mehr deuten: die privaten Fernsehsender mögen ihre Kunden nicht. Jedenfalls die DVB-T-Kunden: Privatsender fordern verschlüsseltes DVB-T
2009 erscheint als realistischer Termin für die Einführung der DVB-T-Verschlüsselung, da zu diesem Zeitpunkt ein aktueller Vertrag mit dem IT-Dienstleister T-Systems ausläuft. Verbraucher, die bereits heute einen DVB-T-Receiver besitzen, müssten dann in ein neues Gerät investieren, um weiterhin private Fernsehkanäle empfangen zu können. Denn zur Entschlüsselung muss der Receiver mit einer Smartcard bestückt werden, die unter Umständen ebenfalls zusätzliche Kosten verursachen könnte.
Wenn ich mir heute ein Gerät kaufe, dann will ich doch sicher sein, dass es ein paar Jahre funktioniert. Wenn dann die Anbieter einfach vom Kunden verlangen, dass man neue Geräte kaufen muss OHNE Vorteil für den Kunden, ist das mir absolut unverständlich.
Ich deute das einfach mal als geschickten Schachzug, möglichen DVB-T Interessenten das ganze zu vergraulen und auf Kabel oder Satelit umzusteigen (wo die Verschlüsslung ja schon verbreitet ist/wird)..
Monday, July 24. 2006
Demnächst werde ich mal wieder mit meinem Server umziehen. Von IPX-Server geht es dann zu Hetzner.
Hardwaretechnisch wird das ein schönes Upgrade - von 2 Ghz Celeron auf einen Athlon 64 3700+ mit doppelt soviel RAM (512-> 1024MB) und statt einer 80GB Platte nun zwei 160GB SATA-Platten
Mittlerweile läuft auf meinem Server so einiges, so dass der Umzug spannend wird. Der Webserver ist dabei noch relativ simpel (obwohl ich den Webserver aus Aspekten der Sicherheit anders konfigurieren will - pro Vhost ein eigener User)..
Angefangen von diversen Subversion-Repositories, dem Tor-Server, TeamSpeak zum aufwändig konfigurierten Mailsystem mit Postfix, Amavisd-new, clam-av, Antivir, SpamAssassin, Greylisting mittels gld, Horde sowie den Courier-Maildiensten.. Dazu soll Maia sowie Verschlüsslung der Mailpartition neu dazukommen und by the way eine Umstellung auf Gentoo (aus schon genannten Gründen).
Wednesday, July 19. 2006
Gestern habe ich mir in der Vorlesung Data & Knowledge Engineering angehört, wie sich die Forscher die mögliche Zukunft vorstellen - Anwendungsszenario:
Auto-Kauf im Sematic Web
- Sie beauftragen Ihren persönlichen Shopping-Agenten damit, für Sie ein geeignetes Auto ausfindig zu machen
- Ihr Shopping Agent kennt Ihre Vorlieben, und trifft eine Vorauswahl der in Frage kommenden Modelle
- er kontaktiert die Web-Seiten verschiedener Anbieter
- wählt Anbieter in der Nachbarschaft aus
- informiert sich über Preise, Produkt-Details, Lieferbedingungen, führt eventuell Verhandlungen durch
- informiert sich bei unabhängigen Quellen über die Reputation der betreffenden Anbieter
- beim Auffinden geeigneter Angebote
- informiert sich Ihr Shopping Agent bei Ihrem Terminkalender über freie Termine
- vereinbart einen Termin für eine Probefahrt mit dem Agenten des Anbieters
- informiert Sie auf Ihrem PDA
Wo ist der Haken bei der Sache?
Heutige Lösungen kriegen sogar den letzten Teil noch nicht mal hin. Eine anständige Synchronisation zwischen PC, PDA und möglicherweise noch Handy? Immer noch eine gewagte Träumerei, trotz SyncML und Konsorten. Beim letzten Versuch mein K700i mit Outlook zu synchronisieren, wurde meine Kalender unschön behandelt: All day Events in Outlook wurden auf dem Handy zu einem Termin von 00:00 bis 23:59. Beim zweiten Synchronisieren wurde aber dieser Termin dann sogar noch zurück in Outlook importiert, so dass ich auf einmal alle All day Events doppelt hatte
Ganz zu schweigen von Terminabsprachen mit Freunden oder Fimenübergreifend. Wer verwendet schon Free/Busy Informationen und stellt sie sogar noch für jeden zugänglich ins Internet?
Man darf also gespannt sein, wie lange das noch dauern wird.
Tuesday, July 18. 2006
Mal wieder ein schönes Beispiel zum Thema Programmieren an der Uni. Aufgabe war die Implementierung einer HashTable in Java. Schon die Angabe der verschiedenen Modi der HashTable über Strings brachte mich arg zum stauen (wo es doch in Java 5 so schöne Enumerations gibt und man damit sich kostenlos Schutz durch den Compiler erkauft).
Aber das Beste war die Verwendung eines Interfaces. Man bekam ein Interface namens EntryInterface gestellt und musste nun eine Klasse namens Entry unter Verwendung dieses Interfaces implementieren.
Moment – Warum ist der Klassenname Entry vorgegeben?
Wir haben doch eine schön definierte Schnittstelle und die mitgelieferten Testcases können doch einfach diese nutzen. Dank Interface habe ich ja ein Abstraktionslayer, so dass die reelle Implementierung von EntryInterface niemanden außer dem Entwickler der HashTable-Interna interessieren sollte.
Beim näheren Anschauen der Testcases lief dann auf, dass diese eine Instanz von Entry benötigen:
CODE: @Test
public void testHomeAdress_DivisionLinear() {
Entry testEntry1 = new Entry();
testEntry1.setKey("Z8IG4LDXS");
testEntry1.setData("OK");
Es hat schon einen guten Grund, warum die HashTable in Java anders implementiert ist. Dort muss man nicht ein Objekt übergeben, sondern direkt Key und Data. Eine Klasse weniger nötig zum Benutzen.
Ein Interface auf eine solche Art zu benutzen ist schon arg komisch. Da gibt es nun wirklich bessere Lösungen..
Nachdem mein Gaming-Rechner mit einem 1GB RAM die ganze Zeit schon leicht am Swappen ist, habe ich mir heute zwei 1GB Riegel gekauft. Dank Dual-Channel mussten es ja gleich wieder zwei Riegel sein und nochmal zweimal 512MB erschien mir ein wenig sinnlos – zumal dann alle RAM-Bänke voll sind. Insbesondere im Hinblick auf den Speicherbedarf zukünftiger Spiele unter Windows Vista.
Jetzt muss ich mal schauen ob ich bei einem Standard XP Pro mit 32bit bleibe oder doch den dauerhaften Sprung auf 64bit wage. Treiber sind mittlerweile besser verfügbar als bei meinem letzten Migrationstest vor einigen Monaten. Insbesondere Creative hat ordentlich aufgeholt.
Beim Einbauen habe ich dann leider gemerkt, dass mein Chipsatzlüfter futsch ist
Sunday, July 16. 2006
Nach einiger Suche habe ich endlich einen Hardware-Dealer gefunden, bei dem die Logitech G15 verfügbar war
Kein Bedarf mehr für Voice Overlay, welches dir im Spiel anzeigen soll, wer gerade spricht - einfach auf das kleine LCD gucken und man hat alle wichtigen Infos (dank dem G15 TeamSpeak Addon). Seit dem letzten World of Warcraft Content-Patch wird die Tastatur sogar von Blizzard unterstützt und man hat drei verschiedene Displays (die man mit den unter dem LCD befindlichen Tasten umschalten kann): Charakterinfo, Chat, Schlachtfeldinfo sowie beim Einloggen die übliche Warteschlange
Neben den 5 Tasten für die Displaysteuerung und natürlich dem LCD gibt es aber noch viel mehr: Lautstärkeregelung per Wheel + Mute, 4 Media-Tasten (Vor, Zurück, Start/Pause, Stop), einen Schalter um die Windows-Tasten zu deaktivieren (nützlich damit man im Spiel nicht aus Versehen rausfliegt). Dazu kommen noch zwei USB-Ports (leider nur lowpower) sowie die blaue Hintergrundbeleuchtung.
Aber das beste sind die 18 Makrotasten links. Diese sind jeweils durch drei Modi-Tasten umschaltbar - also 54 programmierbare Tasten). Diese können entweder direkt auf der Tastatur programmiert werden (Makro-Rekord-Taste) oder mit der dazugehörigen Software.
Vielleicht stelle ich demnächst mal ein paar Bilder online
Thursday, July 13. 2006
Da auf der letzten LAN mein Logitech Headset das Zeitliche gesegnet hatte und ich in der Zwischenzeit mit ein paar Euro Headset gezockt habe, habe ich mir nun endlich mal wieder ein gutes Headset zugelegt: Medusa 5.1 ProGamer Edition
Es erzeugt keinen virtuellen Surround-Sound wie manch andere Systeme, sondern hat echtes 5.1 
Aus diesem Grund sollte man auch eine 5.1 Soundkarte haben..
Und das merkt man in den Spielen gut - in UT2004 kann man Gegner nach dem Gehör orten und das Klangbild ist einfach geil. Dazu kommt die LAN-taugliche Ausstattung wie integrierter Verstärker (der per USB mit Strom versorgt wird), eine Transporttasche sowie fast 4m Kabel. Nur hinter dem Rechner entsteht ein bißchen Kabelgewirr, da die 3 Boxenanschlüße, Mikro und USB irgendwo ihren Platz finden müssen.
Für mich eigentlich nicht notwendig, aber trotzdem sinnvoll für alle, die auch mal ihren DVD-Player anschließen wollen: Adapter auf Cinch werden mitgeliefert.
Einziges Manko ist der Preis: mit fast 80€ doch schon im gehobenen Preissegment. Aber meiner Meinung nach lohnt es sich
Saturday, July 8. 2006
So langsam muss ich mir überlegen, ob ich nicht die diversen Webserver, die ich warte auf PHP5 upgrade..
Die gerade rausgekommene Version 1.7 von MediaWiki läuft nur noch damit:
MediaWiki 1.7 requires:
* PHP 5.0 or later
Older versions will no longer work
Aber das Problem: bei Debian stable gibt es immernoch nur PHP3 und PHP4 
Wenn das weiterhin so bleibt, wird Debian wohl einige User verlieren..
Tuesday, July 4. 2006
Ich glaube ich bin im Kindergarten gelandet: ich kann in Firefox nicht mehr alle Adressen erreichen..
This address is restricted
This address uses a network port which is normally used for purposes other than Web browsing. Firefox has canceled the request for your protection.
Abhilfe ist hier beschrieben: Mozilla-Wiki.
Aber irgendwie finde ich dieses Verhalten trotz der beschriebenen Sicherheitslücke sehr blöd 
Zumal wohl jeder, der sich mit IT-Sicherheit beschäftigt hat, mir zustimmen wird, dass eine schwarze Liste "böser" Ports schwachsinnig ist..
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